Arbeitszeitverlängerung

EU-Sozialabbau

Anlässlich der Kundgebung gegen die Tagung der Österreichischen Nationalbank (ursprünglich Ecofin-Treffen) in Linz am 5.7.18 spricht Gerald Oberansmayr über den Zusammenhang zwischen den neoliberalen Angriffen auf die einfachen Menschen und dem EU-Konkurrenzregime.

Machtprobe 12h-Tag

Johann Linsmaier, ehemaliger Vorsitzender des Arbeiterbetriebsrats der Voest Alpine Linz, über den 12h-Tag und den Versuch der Industrie die Arbeitnehmerrechte weiter einzuschränken. Eine Machtprobe mit den Gewerkschaften steht bevor - aufgenommen am Wiener Viktor-Adler-Markt anlässlich einer Kundgebung gegen die Ratifizierung von Ceta am 27. Juni 2018.

Aufruf zur ÖGB-Demo gegen den 12h-Tag

Mit der Arbeitszeitverlängerung spielt die Regierung das Wunschkonzert der Unternehmer. Die Konterreform steht auf drei Säulen:

  • Unternehmer-Willkür: Die Vertreter der Arbeitenden werden ausgeschaltet
  • Arbeitszeit-Verlängerung, Wochenendarbeit: weniger Erholung und Freizeit; Stress und Burnout steigen
  • Lohnraub durch lange Durchrechnungszeiträume

Das ist ein Angriff auf alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretung im Betrieb wie in den Gewerkschaften.

Arbeitszeitverlängerung: Unternehmerwillkür und Lohnsenkung

Die Industriellenvereinigung trommelt bereits seit Jahren für die Verlängerung der täglich bzw. wöchentlich zulässigen Höchstarbeitszeit. Sie bekommt dabei Schützenhilfe von Seiten der EU-Kommission, die 2012 im Labour Market Development-Report die Flexibilisierung der Arbeitszeit, die Reduktion von Überstundenzuschlägen, sowie generell den Abbau von kollektivvertraglichen Regelungen zugunsten „dezentralisierter“ Lohnfindung propagierte.