Arbeitslosigkeit

Noch ein Neoliberaler am Schalthebel – Arbeitslose fürchtet euch!

Der neue Arbeitsminister Martin Kocher wird von vielen als Experte begrüßt und will sich auch selbst als „neutralen Experten“ verkaufen (ZiB 2, 11.01.2021). Doch Expert_innentum bedeutet nicht – und das weiß wahrscheinlich auch Kocher –, dass eine neutrale und unanfechtbare Position einzunehmen. Die Position, die Arbeitsminister Kocher vertritt, liegt ganz im Trend und untermauert die türkis-grüne Politik: Er ist eindeutig wirtschaftsliberal.

Demonstration gegen die Schließung von MAN in Steyr

Vergangenen Samstag, den 10. Oktober, fand eine erste Protestaktion gegen die Schließung des MAN-Werks in Steyr, und für den Erhalt der Arbeitsplätze statt. Besonders die enorme Tragweite der geplanten Schließung sorgt nicht nur in Steyr sondern auch in der ganzen Region und darüber hinaus für berechtigten Unmut und Zorn: Nicht nur stehen dabei 2.300 Arbeitsplätze bei MAN auf dem Spiel, mindestens doppelt so viele sind es bei den dadurch betroffenen Zulieferbetrieben in der Region!

80 Prozent Arbeitslosengeld statt Verhöhnung durch Einmalzahlung

ArbeiterInnen werden zurückgelassen! - Bundesregierung bricht ihr Versprechen.

Die Ergebnisse der jüngsten Regierungsklausur beinhalten einige positive Punkte, insbesondere für Unternehmen. So die Verlängerung des Fixkostenzuschusses, die Möglichkeit eines Gewinnvortrags oder Investitionsanreize, die die Konjunktur beleben sollen. Es ist nur zu hoffen, dass diese Hilfen endlich wirklich bei den Menschen ankommen.

Drecksjob verhindern durch höheres Arbeitslosengeld

Axel Magnus von den "SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik" fordert die Erhöhung des Arbeitslosengeld auf 80% des Aktivlohns, weil damit der Druck von den Menschen genommen wird, schlechte Bezahlung und schlechte Arbeitsbedingungen akzeptieren zu müssen.

Axel Magnus ist Teil des Vorbereitungskomitess für die Demo "Niemanden zurücklassen - Arbeitslosengeld erhöhen".

Kundgebungsbericht: gegen Arbeitslosengeld unter Existenzminimum

Anlässlich der Nationalratssitzung am 26.5 versammelten sich rund 30 Aktivist_innen vor Beginn der Sitzung am Josefsplatz um sich für die Erhöhung des Arbeitslosengelds stark zu machen. An dem Protest beteiligten sich neben Aktivist_innen des Personenkomitees Selbstbestimmtes Österreich, welche zur Aktion aufgerufen haben, Aktivist_innen der Gruppe Frauenstreik, des Vereins HOPE (Homeless In Europe), SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik, der Antifaschistischen Aktion sowie die Solidarwerkstatt.

55%, 50% wie erbärmlich ist das denn?

Wie kann man Menschen, die gearbeitet haben, womöglich lange Zeit, so wenig zugestehen?

Aber auch wenn man nicht lange gearbeitet hat ist das ein ganz schlechter Witz!

Während man über eine Erhöhung diskutiert - die wahrscheinlich abgelehnt wird - gesteht man Konzernen, Fluglinien und anderen Reichen Steuererleichterungen und Subventionen in Hunderten von Millionen zu!

Die sollten aber die bekommen die sie verdient haben - die Arbeiter die diese Steuern von ihrem Lohn gezahlt haben!