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Keine Abwälzung der Krisenlasten auf die arbeitenden Menschen

Ich bin Gewerkschafter, ehrenamtlich in der GPA-djp tätig (Vors. IG-Flex Wien, die gegen prekäre, also unsichere und schlechte Arbeitsverhältnisse und Arbeitsplätze auftritt) und auch aktiv im Österreichischen Solidaritätskomitee / Plattform proSV: pro Sozialstaat – pro Sozialversicherung.

Schon vor Corona nahmen prekäre Beschäftigungsverhältnisse immer mehr zu. Im Zuge von Corona sind Hunderttausende Menschen in prekäre Situationen gekommen: 600.000 Arbeitslose, 1,3 Mio. Kurzarbeitende. Aktueller Stand. 500.000 Arbeitslose und 800.000 Kurzarbeitende.

VordenkerInnen des Widerstands gegen die soziale Katastrophe

Das Aktionskomitee „Niemanden zurücklassen“ hatte am 2. Juli zur Pressekonferenz geladen, um die Demo vom 4.7.20 mit der Kernlosung „Arbeitslosengeld erhöhen“ bekanntzumachen.

Während die Mainstreampresse das Ereignis ignorierte, wurde die Zusammenkunft hochkaratiger Vertreterinnen und Vertreter verschiedener sozialer und politischer Sektoren der von der Krise am härtesten Getroffenen, zum Brainstorming darüber, wie im Herbst angesichts des zu erwartenden wirtschaftlichen und sozialen Niedergangs Widerstand entwickelt werden kann.

80 Prozent Arbeitslosengeld statt Verhöhnung durch Einmalzahlung

ArbeiterInnen werden zurückgelassen! - Bundesregierung bricht ihr Versprechen.

Die Ergebnisse der jüngsten Regierungsklausur beinhalten einige positive Punkte, insbesondere für Unternehmen. So die Verlängerung des Fixkostenzuschusses, die Möglichkeit eines Gewinnvortrags oder Investitionsanreize, die die Konjunktur beleben sollen. Es ist nur zu hoffen, dass diese Hilfen endlich wirklich bei den Menschen ankommen.